Was ist Ridepooling?

Ridepooling kann als eine Kombination aus Ridesharing und klassischen Taxidiensten betrachtet werden: ein Fahrer nimmt auf Anfrage einen Fahrgast auf. Auf dem Weg zum Zielort werden weitere Fahrgäste aufgenommen, die eine ähnliche Route zu ihrem Ziel haben.

Wie funktioniert Ridepooling?

Exemplarisch wird das Konzept Ridepooling am Beispiel von Moia dargestellt. Moia ist der Sammeltaxidienst von Volkswagen. Bei anderen Anbietern ist die Nutzung ähnlich.

Nach Registrierung in der Moia-App auf dem eigenen Smartphone buchen Nutzer eine Fahrt. Dafür geben sie Start- und Zielpunkt ein, erfahren die Fahrtkosten und wann sie voraussichtlich ankommen werden. Anschließend erfolgt eine Mitteilung über den genauen Ort der virtuellen Haltestelle.

Bezahlt wird über die in der App hinterlegten Kreditkarte oder mit Pay Pal. Preislich liegen Angebote wie Moia Erfahrungsberichten nach zwischen ÖPNV und klassischen Taxidiensten. Der Preis pro Kopf sinkt, wenn ein Nutzer mehrere Fahrgäste in seine Buchung aufnimmt.

Moia ist verfügbar in Hamburg und Hannover. Kapazität bieten die Moia-Fahrzeuge für sechs Fahrgäste. Die Flotte ist ausschließlich elektrisch angetrieben. Im Innenraum gibt es W-Lan und USB-Anschlüsse an jedem Sitz.

Geht das Konzept Ridepooling auf?

In Hamburg verzeichnet Moia bereits 770.000 Fahrgäste sechs Monate nach Start. Bei circa 60 Prozent der Fahrten ist unterwegs mindestens ein Fahrgast zugestiegen.

Ein weiteres Ridepooling-Angebot stellt Berlkönig der BVG dar, verfügbar in Berlin. Nach einem Jahr verzeichnete Berlkönig circa eine Million Fahrgäste, 52 Prozent der Fahrten im Juli wurden geteilt.

Nach wie vor gibt es an Anbietern wie Moia und Berlkönig viel Kritik seitens der Taxibranche.

Titelbild von C.Suthorn / cc-by-sa-4.0 / commons.wikimedia.orgMOIA in Hamburg at the Pride Week 2019 03CC BY-SA 4.0 Es wurden keine Änderungen vorgenommen.

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